Ecuador Hintergrundbild

Ecuador

Individuelle Rund- & Kombireisen

Ecuador liegt an der Westküste Südamerikas und am Äquator. Die vielfältige Landschaft umfasst Amazonasdschungel, das Andenhochland und die Galapagosinseln mit einer artenreichen Tierwelt. Die Hauptstadt Quito liegt in den Ausläufern der Anden auf einer Höhe von 2850 m. Bekannt ist die Stadt für ihr größtenteils intaktes Zentrum aus der spanischen Kolonialzeit mit prächtigen Palästen aus dem 16. und 17. Jh. und religiösen Stätten wie der prunkvollen Kirche Compañía de Jesús. Entdecken Sie das Land auf einer individuellen Rund- oder Kombireise.

Ecuador Länderinformationen

Einreisebedingungen
Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate über den vorgesehenen Aufenthaltszeitraum hinaus gültig ist. Die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer. Weitere Infos
Visum
Kein Visum bei bis zu 90 Tagen Aufenthalt erforderlich (für Deutsche).
Impfungen
Keine Pflichtimpfungen erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Für einen optimalen Impfschutz empfehlen wir eine individuelle Beratung durch einen Tropenarzt.
Beste Reisezeit
Januar–August
Sprache
Spanisch
Währung
US-Dollar
1 EUR = 1,12 Dollar
(Stand: November 2021)
Steckdose
120 V – die Adapter Typ-A und Typ-B sind notwendig für EU-Stecker des Typs-C und -F. Zusätzlich wird wegen niedriger Netzspannung ein Spannungswandler empfohlen.
Weitere Infos
Ein erhöhtes Risiko durch Kriminalität besteht in den Metropolen Guayaquil, Quito und Cuenca, an der Küste, sowie der Grenzregion zu Kolumbien.
Klima – Jahresüberblick
 Beste Reisezeit  Tagestemperatur  Wassertemperatur
10
20
30
Temp.
in °C
Jan
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25
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Sep
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Okt
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Nov
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Dez
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Allgemein

Hauptstadt
Quito

Geographie
Ecuador, der kleinste der Andenstaaten, liegt am Pazifik und grenzt im Norden an Kolumbien und im Osten und Süden an Peru. Die Anden durchziehen das Land von Nord nach Süd. Der Chimborazo (6310 m) ist der höchste Berg. Das Hochland (Sierra) wird durch zwei in Nord-Südrichtung verlaufende, aus 30 Vulkanen gebildete Hochgebirgszüge geprägt: die Westkordillieren (Cordillera Real) und die Ostkordillieren (Cordillera Oriental). Westlich der Anden liegt das fruchtbare Tiefland, östlich der Anden der Regenwald (Selva, Oriente, Amazonia) des Amazonasbeckens. Die Küste (Costa), von niedrigen Hügelketten durchzogen, nimmt ca. ein Viertel der Staatsfläche ein. Das obere Amazonasbecken im Osten besteht aus dichtem tropischem Dschungel, der von zahlreichen Flussarmen durchzogen wird. Die Amazonasregion nimmt 36 % der Landesfläche ein, jedoch nur 3 % der Bevölkerung leben hier. Die Galpagos-Inseln liegen etwa 1000 km östlich des ecuadorianischen Festlandes. Aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage beheimaten sie eine außergewöhnliche und einmalige Artenvielfalt.

Staatsform
Präsidialrepublik seit 1978. Verfassung von 2008. Die 100 Mitglieder des Nationalkongresses (Congreso Nacional) werden für 4 Jahre gewählt. Direktwahl alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1822 (Loslösung von Großkolumbien; bis 1809 spanische Kolonie).

Sprache
Die offizielle Landesprache ist Spanisch. In den größeren Hotels wird Englisch verstanden. Sie kommen jedoch leichter mit einigen „Brocken“ Spanisch durchs Land. Oft wird noch die alte Landessprache Quechua gesprochen. Indigene Sprachen sind (Quichua und Shuar)

Religion
Römisch-katholische Kirche (circa 85 % der Bevölkerung), Protestanten, Juden, Anhänger von Naturreligionen

Land und Leute

Bevölkerung
In Ecuador leben sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, aber es ist schwierig, die jeweilige Größe anzugeben. Wie in den anderen Andenstaaten ist der Anteil der indigenen Bevölkerung sehr hoch. Das lässt sich zum einen durch die dichte Besiedlung durch indigene Bevölkerungen unter der Herrschaft der Inka erklären. Andererseits wanderten nach Ecuador nur Spanier, aber kaum andere Europäer ein – anders als etwa in Argentinien, Uruguay, Brasilien oder Chile.

Laut dem Zensus von 2010 sind 7,0 % der Bevölkerung Indígenas (hauptsächlich Kichwa), 71,9 % Mestizen, 6,1 % europäischer Abstammung, 7,2 % Afroecuadorianer. Nach Angaben der Indígena-Organisation CONAIE beträgt der Anteil der Indígenas bis zu 50 %. Andere schätzen den Anteil der indigenen Bevölkerung auf 40 %, den der Mestizen auf weitere 40 %, den der Menschen mit europäischer Abstammung auf 10–15 % und den der Afroecuadorianer auf 5–10 %. In Ecuador lebt eine große Gemeinde mit libanesischem Migrationshintergrund, welche auf Zuwanderungen vor allem seit den 1920er Jahren resultiert.

Essen & Trinken
Hauptnahrungsmittel sind vor allem im Hochland Mais und Kartoffeln. Fangfrischer Fisch, Meeresfrüchte sowie Reis gibt es an der Küste. Rinder, Schweine, Ziegen, Hammel, Meerschweinchen und Hühner – an Fleischgerichten wird fast alles geboten. Aji, welches aus roten Pfefferschoten gewonnen wird, ist das wichtigste Gewürz der Ecuadorianer. Der Bananenkuchen, die Torta de Maqueno, ist die typische Nachspeise.

Noch heute wird nach alter indianischer Tradition zu Allerseelen zum Gedenken an die Verstorbenen Colada Morada zubereitet, ein heißes, blutrotfarbenes Getränk aus Früchten und Maismehl. In Ecuador gibt es aber auch einige der besten Biersorten Südamerikas. Internationale Spirituosen wie z. B. Whisky sind erhältlich, aber teuer. Eine Spezialität Ecuadors ist der einzigartige Fruchtsaft Naranjilla, der aus der gleichnamigen Frucht gepresst wird und sehr erfrischend schmeckt. Guter chilenischer Wein ist erhältlich und nicht allzu teuer. Ein gutes einheimisches Mixgetränk ist Paico.

Gut zu wissen

Gesundheit
In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet www.who.int gefordert. Vor einer Reise nach Ecuador wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.dtg.org.

Sicherheitshinweise
Für die Mehrheit der Besucher in Ecuador stellen sich keine Sicherheitsprobleme ein. Besuchern sollte allerdings bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität und Gewaltbereitschaft deutlich höher als in Deutschland ist. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, an der Küste sowie der Grenzregion zu Kolumbien. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder zum Teil auch bewaffneten Überfällen, zu werden. Von Gegenwehr ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten. Ausreichende medizinische Behandlung und anschließende Strafverfolgung der Täter sind nicht immer gewährleistet.

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