Namibia Hintergrundbild

Namibia

Individuelle Rund- & Kombireisen

Rund- und Kombireisen in Namibia – wir laden Sie ein, dieses erstaunliche Land im südwestlichen Afrika kennen zu lernen! Namibia ist geprägt durch die Wüste Namib entlang seiner Atlantikküste. Bestaunen Sie die hohe Gepardenpopulation, sowie die gesamte Artenvielfalt. Die Hauptstadt ist Windhoek. In der Küstenstadt Swakopmund können Sie noch zahlreiche deutsche Kolonialbauten von Anfang des 20. Jahrhunderts bewundern. Im Norden Namibias liegt der Etosha-Nationalpark. In dessen Salzpfanne zieht es viele Wildtiere, wie Giraffen und Nashörner.

Namibia Länderinformationen

Einreisebedingungen
Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält. Weitere Infos
Visum
Kein Visum bei bis zu 90 Tagen Aufenthalt erforderlich (für Deutsche).
Impfungen
Keine Pflichtimpfungen erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Beste Reisezeit
September–März
Sprache
Englisch, Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Khoekhoegowab, Deutsch u. a.
Währung
Namibia-Dollar
1 EUR = 17,85 Dollar
(Stand: November 2021)
Steckdose
220 V – die Adapter Typ-D und Typ-M sind notwendig für EU-Stecker des Typs-C und -F
Weitere Infos
Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Klima – Jahresüberblick
 Beste Reisezeit  Tagestemperatur  Wassertemperatur
10
20
30
40
Temp.
in °C
Jan
30
17
Feb
29
17
Mär
28
17
Apr
27
17
Mai
26
16
Jun
23
14
Jul
24
14
Aug
27
13
Sep
31
13
Okt
32
14
Nov
32
15
Dez
32
16
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Allgemein

Hauptstadt
Windhoek

Geographie
Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika, der Sambesi (ehemals Caprivi-Zipfel), eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der 1280 km lange Küstenstreifen ist einer der eindruckvollsten der Welt. Die riesigen Wanderdünen der Namib-Wüste an der Küste erstrecken sich 80–130 km landeinwärts (bedecken damit 15 % der gesamten Landesfläche). Die Ausläufer eines von Nord nach Süd verlaufenden Plateaus senken sich nach Osten zur Kalahari-Wüste hin ab. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 km umfassenden Kaokoveld-Berge, tiefer im Landesinneren erstreckt sich die riesige Etoscha-Pfanne. Gras- und Buschland umgibt diesen flachen, oft ausgetrockneten Salzsee, der Heimat zahlloser Wildtiere ist. Das Etoscha-Tierreservat ist eines der schönsten Afrikas und von Menschenhand fast völlig unangetastet.

Öffnungszeiten der Geschäfte
Mo-Fr 09:00–17:00 Uhr
Sa 09:00–13:00 Uhr
Einige größere Supermärkte haben auch sonntags von 11:00–13:00 und 16.00–19:00 Uhr geöffnet.

Trinkgelder
10 % sind üblich. Bedenken Sie, dass ihr Trinkgeld das eigentliche Gehalt ihrer Reiseleiter, Fahrer, Kellner, Zimmermädchen etc. ist.

Land und Leute

Bevölkerung
Namibia ist extrem dünn besiedelt. Nach der Mongolei gilt Namibia als der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Erde. Die Bevölkerung ist konzentriert auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes. Rund 44 Prozent der Bevölkerung leben in den Regionen Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikoto. Ein Drittel lebt in Zentralnamibia, wobei dort alleine in Windhoek mehr als 300.000 Menschen ihren Wohnsitz haben. Im Süden des Landes leben gerade einmal sieben Prozent der Einwohner, während der Westen und die Namib-Wüste mit Ausnahme der Hafenstädte nahezu menschenleer sind. Etwa 57 Prozent der Bevölkerung leben in ländlichen Gebieten.

Sprache
Amtssprache: Englisch; sonstige Sprachen: Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Khoekhoegowab, Deutsch u.a.

Essen und Trinken
Die Küche Namibias ist eine Mischung afrikanischer und europäischer Kochkunst, der deutsche Einfluss ist noch immer spürbar. So wird z. B. Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Eine Spezialität Namibias sind die verschiedenartig zubereiteten Wildfleischsorten wie z. B. Biltong (Dörrfleisch) und Rauchfleisch.

Kleidung
Besonders ist leichte Baumwollkleidung zu empfehlen, die man im „Zwiebellook“ tragen kann, da die Temperaturen öfters Schwankungen unterliegen. Bequeme Freizeitkleidung ist überall auf Namibia angebracht. Für die Monate Juli und August vor allem Abends/Nachts raten wir zusätzlich zu etwas wärmerer Kleidung (z. B. Strickjacke). Für das Abendessen sollte man in den besseren Hotels und Restaurants nicht in Shorts erscheinen. Bequeme Schuhe und Sonnenbrille gehören zum Standard.

Gut zu wissen

Gesundheit
Das Auswärtige Amt empfiehlt  die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Malaria: Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie im Caprivi-Streifen. Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Ein geringes Risiko besteht in den anschließenden Landesteilen nach Süden auslaufend und in Windhuk.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen;

Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners”. Die deutsche Botschaft in Windhuk hat eine Liste deutschsprachiger Ärzte. Hierzu können auch Ihre Automobilclubs Auskunft geben.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle / einen Tropenmediziner / Reisemediziner beraten.
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

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